Preisträger Kindergarten 2006
Platz 1
| Kita Regenbogen 64380 Roßdorf |
137 Kinder | 3.500 qm | 40.000 EUR |
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Ausgangssituation:
Die Kindertagesstätte Regenbogen in Roßdorf besteht aus Krippe und Kindergarten und betreut insgesamt 137 Kinder. Das Außengelände umfasst 3.500 qm und wurde 1973 erstellt. Die Idee zur naturnahen Umgestaltung des sehr großen Geländes entstand u.a. in den Waldwochen, die für die Kinder und das Erzieherinnenteam sehr anregend waren - aber auch die zunehmende Versandung des Spielgeländes war Ausgangspunkt für weitreichende Veränderungen!
Die weitere Entwicklung:
Mit der beauftragten Planergruppe wurde in Zusammenarbeit mit den Kindern, den Erzieherinnen, den Eltern u.a. ein Konzept erstellt und in der Folge auch umgesetzt. Die Kinderwünsche z.B. nach geheimen Orten, Höhlen, Wasser u.a. wurden nicht nur zur Kenntnis genommen - sondern wurden realisiert.
Das Ergebnis:
Findlinge, Kletterwand, unterschiedliche Spielbereiche für jüngere und ältere Kinder, Weidentunnel, Wasserpumpe, Hügel, Sandfluss mit Insel - das komplette Gelände wurde umgestaltet und das Ergebnis ist mitreißend! Die Beteiligung der Eltern, die Beteiligung der Gemeinde Roßdorf und die ganz konkrete Mitarbeit der Kinder waren die Highlights der Umsetzung.
Platz 2
| Kita Pusteblume 63505 Langenselbold |
71 Kinder | 1.000 qm | 38.000 EUR |
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Ausgangssituation:
Die Kindertagesstätte Pusteblume in Langenselbold betreut in ihrer Einrichtung 71 Kinder. Das Außengelände umfasst 1.000 qm und wurde 1991 ursprünglich erstellt. Vor der Umgestaltung war das Bild des Außengeländes geprägt von monofunktionalen Spielbereichen: Im Sandkasten wird mit Sand gespielt, die Rutsche ist zum rutschen da, im Kletterhaus wird geklettert usw. Eigene Bewegungsideen der Kinder sind fast nicht umsetzbar. Selbstbestimmtes Spielen, Lernen und Forschen aber ist der Grundstein der pädagogischen Konzeption der Kita - und sollte nun auch endlich seine Umsetzung im Außengelände finden.
Die weitere Entwicklung:
In Kooperation mit beauftragten Planergruppe wurde mit den Kindern, Erzieherinnen und Eltern gemeinsam entwickelt, wie das zukünftige Außengelände aussehen soll. Sandseelandschaft, Flusslandschaft, Fahr- und Erlebnisweg, Bambusgarten und Laubengang, Wasser- und Matschbereich, Wasserreservoir und Schwengelpumpe, Bergsteigerwand, Wackelbrücke, Atrium, Wellenrutsche, Hängemattenschaukel - allein die Aufzählung der umgesetzten Bereiche lässt einen förmlich auf dem Sitz hin- und herrutschen. All dies wurde fast gänzlich an einem Wochenende umgesetzt - mit zusätzlich Großeltern, Nachbarn, Vereinen und Verbänden etc.
Das Ergebnis:
Das Ergebnis ist ein naturnahes Außengelände, welches den Kindern vielfältige Erfahrungs-, Erlebnis- und Spielmöglichkeiten bietet. Ein wesentlicher Schwerpunkt ist die gemeinsame Pflege des Außengeländes mit den Kindern.
Platz 3
| Roncallihaus Caritas 65185 Wiesbaden |
50 Kinder | 395 qm | 33.790 EUR |
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Ausgangssituation:
Das Roncallihaus in Wiesbaden ist eine Tageseinrichtung für Kleinkinder und Kindergrippe und betreut 50 Kinder im Alter von 9 Wochen bis zu drei Jahren. Das „Außengelände” umfasst 295 qm: eine knapp 200 qm große Fläche (Innenhof) und eine Dachterrasse mit 95 qm (im 5. Stock). Der Innenhof hatte keine spielrelevanten Angebote - beide Flächen waren für die spielpädagogische Arbeit mit Kindern unter drei Jahren nicht geeignet.
Die weitere Entwicklung:
In Zusammenarbeit mit der beauftragten Planergruppe wurde ein Konzept entwickelt, das beide wesentliche Aspekte vereinigen sollte: ganzheitliche Orientierung und naturnahe Ausrichtung mit dem Schwerpunkt „für Kinder unter drei Jahren”.
Das Ergebnis:
Der Innenhof wurde zur Erlebnisfläche umgestaltet. Dabei wurde diese in ein soziales Kunstprojekt eingebunden - zur sinnlichen Förderung (Architektur als bedeutsames Element der kindlichen Entwicklung). Weidenzaun, Weidenbogen, Brücke, Hängemattenschaukel und Sandbaustelle komplementieren diesen Bereich, der von einem Rundweg eingefasst ist.
Die Dachterrasse wurde mittels Holz- und Bambuspodest und einem weiteren Kunstprojekt zu einer sinnenfreudigen Lebensumwelt umgestaltet. Das „vorher” und „nachher” ist dabei sehr beeindruckend!
Das Konzept der Verbindung dieser zwei Flächen (auf gestalterischer Ebene) war ein sehr anspruchsvolles Vorhaben, das jedoch zur Freude der Kinder, Eltern und Mitarbeiter optimal umgesetzt wurde. Auf kleinstem Raum eine größtmögliche Wirkung!
Platz 4
| Kindertagesstätte Käthe 65187 Wiesbaden |
110 Kinder | 1.100 qm | 58.000 EUR |
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Ausgangssituation:
Die Kindertagesstätte Käthe betreut in Wiesbaden 110 Kinder. Das Außengelände umfasst 1.100 qm. Das Außengelände entsprach einem konventionellen Spielplatz, der aus mehreren Spielangeboten bestand (und zum Teil in sanierungsbedürftigem Zustand war!). Vor dem Hintergrund der pädagogischen Konzeption der Kita und dem Grundgedanken der ganzheitlichen Förderung des Kindes sollte eine Umgestaltung diesem Leitbild auch gerecht werden.
Die weitere Entwicklung:
In Kooperation mit der beauftragten Planergruppe wurde ein Gesamtkonzept entwickelt, welches die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder umsetzte und darüber hinausgehende entwicklungspsychologische und psychomotorische Aspekte umsetzen sollte. Immer wieder wurde in der Planungsphase überlegt, von diesem Gesamtkonzept Teil zu „opfern”, um die Umsetzung finanziell günstiger kalkulieren zu können - immer wieder aber setzte sich der Wille durch, das Konzept als Ganzes in die Tat umzusetzen. An zwei Wochenenden wurde dies dann auch gemacht - mit starker tatkräftiger Unterstützung durch die Kinder selbst.
Das Ergebnis:
So wurde aus einer ehemals trostlosen und langweiligen Spielfläche ein komplett ummodelliertes, abwechslungsreiches Gelände mit Ballspielbereich (Stehwippe, Atrium u.a.), Spielhügellandschaft (mit Doppelrutsche, Bergsteigerrampe mit Kletterseil und Kletterwand), Sandseen- und Flusslandschaft (drei Sandseen mit Rutsche, Brücken, Holzfass), Wasser-Matsch-Bereich (mit Bachlauf, Wasserreservoir, Schwengelpumpe und Rasenfläche), Vogelnestschaukel (für bis zu zehn Kindern). Dazu gibt es geschwungene, gepflasterte Wege (zum rutschen und rasen mit Bobbycars, Rädchen u.a.), Bambuswäldchen (und Bambus als immergrünes Gestaltungselement auch für die Wintermonate) usw.
Aus einer langweiligen Fläche wurde eine lebendige und spannende Landschaft mit multifunktionalen Spielangeboten und vielfältigen Bewegungsanreizen.
Platz 5
| Kita 10 - Burg Schlotterstein 63110 Rodgau |
120 Kinder | 2.400 qm | 31.500 EUR |
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Ausgangssituation:
Die Kita Burg Schlotterstein betreut in Rodgau 120 Kinder aus dem Kindergarten- und Hortbereich (vier Kindergartengruppen und 42 Kinder im Alter von 6-12 Jahren). Das Außengelände umfasst 2.400 qm. Es war spärlich bepflanzt, bot fast keinen Sonnenschutz. Trotz weitläufigem Gelände existierten kaum Bewegungsanreize für die Kinder. Besonderer Wunsch der Kinder war ein Wasserspielplatz.
Die weitere Entwicklung:
In Zusammenarbeit mit der beauftragten Planungsgruppe konnte ein schlüssiges Konzept entwickelt werden, mit dem Räume für selbstbestimmtes, fantasievolles Spielen (inkl. Rückzugsnischen) realisiert werden sollten. Durch die tatkräftige Unterstützung von Eltern Nachbarn, Großeltern, Erziehern und anderen, gelang es diese Idee an den Bauwochenenden in die Tat umzusetzen.
Das Ergebnis:
Die entstandene modellierte Erlebnislandschaft mit Sandseen und -flüssen, Brücken und Baumstämmen, gepflanzten Bäumen und Gebüschen, Wasser-Matsch-Bereich mit Wasserlauf, Atrium, Kletterberg, Bergsteigerwand, Hängemattenschaukel und andere Schaukelbereiche, Doppelrutsche u.v.a.m. erlaubt es der Einrichtung, das im Innenbereich gelebte Konzept nun auch im Außenbereich fort zu setzen.







